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Nordrhein-Westfalen

Historischer Stadtkern Bad M체nstereifel

Stadtgeschichte

Der Beginn der M체nstereifeler Stadtgeschichte f채llt in das Jahr 830, als der Benediktinerorden Pr체m an der Erft ein neues Kloster, das Neum체nster, gr체ndet. Wenige Jahre sp채ter wird M체nstereifel ein beliebter Wallfahrtsort. Der Grund: Durch eine Schenkung kommen die Gebeine des M채rtyrer-Ehepaares Chrysanthus und Daria in das neue Kloster.

Danach nimmt die Entwicklung des Ortes einen rasanten Aufstieg. Im 12. Jahrhundert wird die imposante Stiftskirche, noch heute sichtbares Zeichen der Altstadt, erbaut. Rund einhundert Jahre sp채ter folgt eine Befestigungsanlage mit vier Stadttoren und 18 Wehrt체rmen, die heute als die besterhaltene Stadtummauerung des Rheinlandes gilt. In der wirtschaftlichen Bl체tezeit entsteht 1350 das Rathaus, das mit seiner roten Fassade aus dem Jahr 1550 noch heute Anziehungspunkt der Altstadt ist. Von R체ckschl채gen und Katastrophen, wie der 횥ber-schwemmung von 1416, bleibt auch M체nstereifel nicht verschont. Durch die Franz철sische Revolution verliert man alle Stadtrechte, die Kl철ster und Stifte werden aufgel철st. Wirtschaftlich bergauf geht es erst mit dem Bau der Stra횩e zwischen K철ln und Trier im 19. Jahrhundert.