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Nordrhein-Westfalen

Historischer Stadtkern Bad Laasphe

Stadtgeschichte

"Villa lasaffa - das Haus am Lachsfluss". Aus dem 9. Jahrhundert stammt die Schenkungsurkunde an das Kloster Fulda. Die Wallburg datiert aus gleicher Zeit, errichtet als fränkisches Kastell im Krieg zwischen Sachsen und Franken.

Archäologische Funde belegen, dass es bereits im vierten vorchristlichen Jahrhundert Siedlungen am Südrand des Rothaaargebirges gegeben hat. Der Aufstieg der Stadt ist eng verknüpft mit der Verselbstständigung der Grafschaft Wittgenstein. Laasphe hat im 13. Jahrhundert eine Befestigungsanlage mit zwei Haupttoren, vier Eck- und zwei Flankentürmen. Erst zu Beginn des 18. Jahrhunderts wächst Laasphe über die Stadtmauern hinaus. Im 19. Jahrhundert gehört Laasphe zu der Provinz Westfalen und wird unter preußischer Verwaltung schließlich Teil des Kreises Wittgenstein.

Fachwerkbauten aus dem 17. und 18. Jahrhundert prägen das heutige Altstadtbild. Sehenswert ist die um 1200 errichtete Pfarrkirche und natürlich die Wallburg, die heute ein renommiertes Internat beherbergt. 1984 wurde das "Lahnstädtchen" nicht zuletzt wegen seines milden Klimas Kneipp-Heilbad.