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Nordrhein-Westfalen

Historischer Stadtkern Werl

Stadtgeschichte

Süß- und Salzwasserquellen, fruchtbarer Boden und dazu die verkehrsgünstige Lage locken die ersten Siedler nach Werl, dessen früheste Bebauungen bis in die Zeit 3000 vor Christus zurückgehen. 1024 findet "Werla" erstmalig in den Urkunden Erwähnung, die Stadtrechte erhält es im Jahr 1218. 700 Jahre steht Werl durch eine Schenkung unter kurkölnischer Herrschaft, Salz und seine Gewinnung prägen die Stadt im Süden der westfälischen Bucht bis weit in das 19. Jahrhundert.

Die Jahre 1645 und 1661 gehören zu den Meilensteinen der Werler Stadtgeschichte. Nach Gründung des Kapuzinerordens erhält das Kloster ein Gnadenbild der Jungfrau Maria und gilt seitdem als Wallfahrtsort. Mit jährlich 250 000 Pilgern gilt die Stadt heute als der drittgrößte Wallfahrtsort Deutschlands.

Der historische Ortskern Werls wird von sogenannten "Grabenstraßen" eingeschlossen, in deren Mittelpunkt die Propsteikirche "Sankt Walburga" steht. Die Wallfahrtsbasilika, die Krämergasse und das "Haus Rykenberg", heute Stadtmuseum, gehören zu den kulturhistorisch wichtigen Bauten und Straßen von Werl und sollten deshalb bei einem Rundgang durch die "Siederstadt" nicht fehlen.