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Nordrhein-Westfalen

Historischer Stadtkern Warburg

Stadtgeschichte

Der "Grote Breff" von 1436 besiegelt die Vereinigung von Neu- und Altstadt von Warburg. Bis dahin existierten unabhängig voneinander zwei Städte, die beide 1364 der Hanse beitreten. Die Altstadt um die Warburg datiert aus dem 11. Jahrhundert, während Bischof Bernhard IV. von Paderborn auf dem strategisch günstig gelegenen Bergkamm die Neustadt gründet.

Die Doppelstadt-Struktur findet sich noch im heutigen Stadtbild wieder. In der Diemelniederung, der Keimzelle von Warburg, schmiegt sich überragt von der Pfarrkirche "Ad visitationem beatae Mariae virgnis" die Altstadt an den Berg. Darüber, auf dem Bergkamm die Neustadt mit dem ehemaligen Dominkanerkloster, die Pfarrkirche "Sankt Maria in vinea" und das gemeinsame Rathaus von 1568 "Zwischen den Städten". Sichtbares Zeugnis der ehemals starken Befestigungsanlage mit 13 Stadttoren ist der Sackturm am östlichen Rand der historischen Altstadt. Das inschriftlich älteste Fachwerkhaus Westfalens steht ebenfalls in Warburg: Das Haus Eckmänneken" ist 1471 erbaut worden.