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Nordrhein-Westfalen

Historischer Ortskern Solingen-Gr채frath

Stadtgeschichte

Die historischen Wurzeln der Stadt Gr채frath f체hren zur체ck in das 12. Jahrhundert, als die "villa Greverode" an das K철lner Sankt Ursula-Stift ihren Zehnten abgibt. Auf dem Gutshof gr체ndet 횆btissin Elisabeth von Villich das Augustinerinnenkloster, das mit dem Erwerb der wundert채tigen Katharinenreliquie ein Zentrum der Katharinenverehrung wird. Zu den F체횩en des Klosterberges stehen 1292 bereits drei Dutzend zinspflichtige H채user. Als der Erl철s aus dem Ackerbau und dem "Wallfahrtsbetrieb" zur체ckgehen, gewinnt die Metallverarbeitung in Gr채frath an Bedeutung. Die konfessionellen Auseinandersetzungen in Europa und der Drei횩igj채hrige Krieg setzen der Stadt im Bergischen Land zu. Nach dem Vergleichsvertrag von Kleve wird Gr채frath 체berwiegend protestantisch. Das Nonnenkloster wird Anfang des 19. Jahrhunderts aufgehoben und fortan als Kaserne, Altenheim und zuletzt als Stadtarchiv genutzt.

1737 wird die ca. zehn Meter breite Wall- und Grabenzone geschleift, um Platz f체r die aufstrebenden Handwerker und Messermacher-Wirtschaft zu schaffen. Die Spuren der Befestigung sind noch im heutigen Stadtgrundriss sichtbar, genau wie weitere 120 Baudenkm채ler und der weitgehend erhaltene Ortskern.