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Nordrhein-Westfalen

Historischer Stadtkern Schieder-Schwalenberg

Stadtgeschichte

Der umsichtigen Politik des Drosten Heinrich von Mengersen ist es zu verdanken, dass Schwalenberg im 16. Jahrhundert wirtschaftlich aufblüht. 1231 wird auf dem Berg oberhalb des heutigen Schwalenbergs eine Burg errichtet. Das Ereignis ist urkundlich festgehalten und Graf Volkwin III. wird als sein Erbauer genannt.

Im Schutze dieser Burg entsteht eine kleine Siedlung. Anders als sonst um diese Zeit üblich schützt eine dicht gestaffelte Dornenhecke den Ort. Auf den Bau einer Mauer oder Wallanlage wird verzichtet. Das prachtvolle Fachwerk-Rathaus und zahlreiche Bürgerhäuser aus dem 16. Jahrhundert prägen das heutige Stadtbild. Dieses ist am besten erkennbar, wenn man sich die Mühe macht, auf die Schwalenburg hinaufzusteigen. Die Rolandsfigur im Innenhof, der Blick auf die Dächer der malerischen Altstadt und das Panorama des Schwalenberger Landes winken als Lohn. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gilt Schwalenberg als Anziehungspunkt für Künstler, die nur einen Steinwurf vom Rathaus entfernt in der Künstlerklause arbeiteten und wohnten. Die Fassade bedarf besonderer Beachtung. Die großen Figurengruppen stammen aus dem Jahr 1931.