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Nordrhein-Westfalen

Historischer Stadtkern Rheda-Wiedenbrück

Stadtgeschichte

Eine Stadt mit zwei historischen Ortskernen bietet Rheda-Wiedenbrück. Die Burg in Rheda wird erstmals 1088 erwähnt, als Widukind Herr über die Burg wird. Die mit vier Türmen ausgestattete Wasserburg dient dem Schutz der Handelsstraße zwischen Paderborn und Münster und wird in den folgenden Jahrhunderten Schauplatz vieler kriegerischer Auseinandersetzungen. Im 18. Jahrhundert wird die Befestigung durch ein Feuer zerstört und später, in der Blütezeit Rhedas, von Moritz Casimir II. wieder aufgebaut.

Der calvinistisch geprägten Geschichte Rhedas steht die katholische Vergangenheit Wiedenbrücks gegenüber. 785 wird die Sankt Aegidius-Kirche gegründet, später kommt mit der Marienkirche ein zweites Gotteshaus hinzu. Das Franziskanerkloster wird 1644 gegründet. Weltliche und geistliche Prachtbauten, dazu die restaurierten Fachwerkhäuser verleihen der heutigen Stadt ihren Glanz. Seit 1988 sind die beiden historischen Ortskerne durch das Gelände der Landesgartenschau Flora Westfalica miteinander verbunden.