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Nordrhein-Westfalen

Historischer Stadtkern Minden

Stadtgeschichte

Im 8. Jh. kämpften die heidnischen Sachsen gegen die Eroberung und Christianisierung des Frankenkönigs Karl der Große. Auf dem Wiehengebirge bekehrte sich Sachsenherzog Widukind anlässlich eines Quellwunders zum Christentum. In seiner Burg am Weserufer kam es zum Friedensschluss. „Diese Burg soll nun ‚min und din‘ sein“, bot Widukind an, worauf Karl der Große erwiderte: „So trage sie auch den Namen Min-din.“ Das ist die Sage über die Namensgebung für die erstmals im Jahr 798 urkundlich erwähnte Stadt Minden.

977 entwickelte sich die Stadt zu einem bedeutenden Wirtschaftszentrum, erhielt das Münz-, Markt-, und Zollrecht und wurde schon früh Mitglied der Hanse. Im 30-jährigen Krieg zeitweise von den Schweden regiert, wurde die Stadt im Westfälischen Frieden 1648 dem Kurfürsten von Brandenburg zugeschlagen und die preußische Geschichte Mindens begann. Zwischen 1815 und 1873 war die Stadt eine bedeutende preußische Festung.