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Nordrhein-Westfalen

Historischer Ortskern Meschede Eversberg

Stadtgeschichte

Graf Gottfried III. von Arnsberg gründete 1242 die Stadt Eversberg und errichtete zum Schutz gegen den mächtigen Erzbischofs von Köln eine wehrhafte Befestigung. In diese Zeit fällt auch der Bau der Stadtkirche, die im Gegensatz zu der Burganlage noch heute vorhanden ist. Der Sakralbau, im Stilmix zwischen Gotik und Romanik errichtet, wird nur wenige Jahre später vom Erzbischof Konrad von Köln zur Pfarrkirche "Sankt Johannis evangeliste" erhoben und gilt heute als typisches Beispiel für "Sauerländer" Barock. Im 17. und 18. Jahrhundert brechen für die Eversberger mit dem Dreißigjährigen Krieg stürmische Zeiten an. Als Zeichen ihrer Fürbitte zur Verschonung von der Pest bauen die Bewohner die Rochuskapelle. Im 19. Jahrhundert fällt der Ort kurzzeitig an Hessen und wird dann nach den Beschlüssen des Wiener Kongresses preußisches Staatsgebiet.

Die Besucher von Eversberg finden im historischen Ortskern schnell den ursprünglichen Grundriss der Stadt wieder. Das engagierte Bemühen der Bürger hat früh zum Erhalt der historischen Bausubstanz geführt. Sichtbares Zeichen: Die Goldplakette "Unser Dorf soll schöner werden" aus dem Jahr 1981.