Karte vergrößern
Nordrhein-Westfalen

Historischer Ortskern Mechernich-Kommern

Stadtgeschichte

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes Kommern datiert aus dem Jahr 1229, als Graf Heinrich von Arenberg die Landesherrenrechte erwirbt. Über 500 Jahre bleibt "Cumbirne", so der keltische Name des Ortes, in den Händen der selben Familie. Ein Landschultheiß verwaltet den Besitz ab dem Jahr 1350 von der "Reichsfreyherrlichen Burg zu Kommern" aus. Unter französischer Besatzung um 1800 trägt der Ort im Eifelvorland den Namen "Mairie Commeren".

Bemerkenswert für das Ortsbild von Kommern ist, dass städtetypische Merkmale wie Stadtmauer, Tore, Gräben oder ein innerstädtischer Markt fehlen. Der Ort entwickelt sich entlang der Gielsgasse und der Hüllenstraße, die heute noch existieren. Haupterwerb der Bewohner ist seit dem 16. Jahrhundert der Abbau von Bleierz. Als die Nachbarstadt Mechernich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts einen Gleisanschluss bekommt, bedeutet das für Kommern jedoch den ökonomischen Niedergang. Diesem Umstand verdankt der Ort heute seine bis zu 400 Jahre alte charakteristische Form, zumal er von Stadtbränden und Kriegszerstörungen verschont geblieben ist.


Stadtgeschichte

Aufstellen der Erntekrone mit Erntedankfest

18.09.2010 17:00 Uhr

Arenbergplatz, Kommern

Durch den Gartenbau-und Verschönerungsverein wird die Erntekrone aufgestellt. Anschließend findet das Erntedankfest in der Bürgerhalle in Kommern statt.

Weitere Infos unter Tel.: 02443-5771