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Nordrhein-Westfalen

Historischer Stadtkern Krefeld-Linn

Stadtgeschichte

Die "Herren von Linne" legten im 12. Jahrhundert auf einem Hügel ihren Sitz an, der 1188 an den Kölner Erzbischof verkauft wird. 1318 wird Johann von Kleve erstmals als Herr über die Burg Linn genannt. Danach wechselte die Festungsanlage mehrfach ihre Besitzer und wird im spanischen Erbfolgekrieg 1702 zerstört. Über 200 Jahre blieb die Burg Linn eine Ruine, bis die Stadt Krefeld 1924 die Burg übernahm und mit dem Wiederaufbau begann.

Der Grundriss der ehemaligen Festung mit seinem mittelalterlichen Straßengrundriss und seiner kleinteiligen Parzellenstruktur prägt bis heute das Stadtbild Linns. Die Hoch- und Vorburg sowie die mittelalterliche Wehrmauer sind fast vollständig erhalten und veranschaulichen mittelalterliche Baukunst und Lebensumstände. Ebenso sehenswert sind die historische Stadtmauer und die ehemaligen Lehenshöfe Bakenhof und das Issumer Tor. Bei einem kleinen Spaziergang durch Linn lassen sich weitere historische Bauten erkunden. Dazu gehört zum Beispiel die teilweise ausgegrabene katholische St. Margareta-Kirche auf dem Margarentenplatz.