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Nordrhein-Westfalen

Historischer Stadtkern Kempen

Stadtgeschichte

Der Ursprung und die Entwicklung der Stadt Kempen lag maßgeblich in den Händen der Erzbischöfe von Köln. Die Keimzelle der Stadt am Niederrhein entsteht etwa im Jahr1000, als um den Herrenhof eines Kölner Erzbischofs eine Siedlung errichtet wird. 1294 erhält Kempen die Stadtrechte vom Kölner Erzbischof Siegfried von Westerburg. Rund 200 Jahre später wird die Propsteikirche, heutiger Mittelpunkt der Altstadt, fertig gestellt. Danach folgt ein wirtschaftlicher Aufschwung, der in der Errichtung der Burg 1396 bis 1400 als Sitz der kölnischen Amtsverwaltung seinen Höhepunkt findet. Die vielen historische Bauten bilden dank der umfangreichen Sanierung in den 70iger Jahren heute eine malerische Altstadtkulisse. Der Peterturm (1522), das Kuhtor (um 1350) und die Turmwindmühle (1481) zeugen noch heute vom damaligem Reichtum Kempens.

Das Franziskanerkloster aus dem 17. Jahrhundert und zahlreiche Bürgerhäuser liefern den Besuchern ebenfalls einen ästhetischer Hochgenuss, genau wie das Fachwerkensemble in der Alten Schulstraße und das "Haus Pielen" in der Neustraße