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Nordrhein-Westfalen

Historischer Stadtkern Kalkar

Stadtgeschichte

"Die edle Stadt Kalkar", so wurde die niederrheinische Stadt Kalkar am 20. Oktober 1230 vom K철lner Erzbischof Heinrich gegr체ndet. Ziel war es damals, wichtige Handelsstra횩e mit den Niederlanden zu verbinden. Aus diesem Grund entwarf der Graf von Kleve seine Stadt planm채횩ig auf dem Rei횩brett. Haupteinnahmequellen waren Schafzucht, Wollwebereien und die Braukunst. Im 14. Jahrhundert war Kalkar Hansestadt und hatte einhundert Jahre sp채ter bereits mehr als 4000 Einwohner.

Im historischen Stadtkern leben heute noch rund 2300 Menschen. Beachtliche Sehensw체rdigkeiten sind die sp채tgotische Nikolaikirche mit ihren bekannten Schnitzalt채ren. Das gr철횩te erhaltene gotische Rathaus des Rheinlands steht ebenfalls in Kalkar. Die historischen Kulissen der Ortsteile Wissel, Grieth und das Kleinod Hanselaer locken ebenso die Besucher an.

Die voranschreitende Industrialisierung machte der Stadt am Ostrand der Gocher Heide zu schaffen. Erst nach dem 2. Weltkrieg ging es wirtschaftlich wieder bergauf. Gegenwart und Geschichte dokumentieren sich im "Schnellen Br체ter", der in den 80 Jahren die Welt철ffentlichkeitaufhorchen lie횩.

Aus der Chronik der Stadt Kalkar

1230 Stadtgr체ndung Kalkars durch den Grafen zu Kleve

1242 Verleihung der Stadtrechte

15./16. Jh. Wirtschaftliche und kulturelle Bl체tezeit

1400 Bau des Hauses 엍n gen Leew, heute das Archiv

1430 Stiftung des St. Ursula-Beginenkonvent

1438 Bau des kleinen Beginenhofes (C채cilia)

1446 Vollendung des Rathausbaus durch Wyrenberg

1446 Nutzung des heutigen Taubenturms als Gef채ngnis

1450 Weihe der dreischiffigen Halllenkirche St. Nicolai

1455 Bau des Dominikaner Klosters

1500 Bau des Hauses 얭tockfisch, heute: Museum

1502 42 철ffentliche Brauereien in der Stadt

1540 Kalkar als Beistadt Mitglied der Hanse

1543 Bau einer Bastionsanlage

1599 Pest-Epidemie mit mehr als 1500 Toten

1635 Pl체nderung der Stadt durch kroatische S철ldner

1643 Neubau der Fortifikation

1697 Einweihung der ersten Reformierten Kirche

1794 Einzug der franz. Revolutionstruppen

1816 das Amt Kalkar kommt zum preu횩. Kreis Kleve

1935 Gro횩gemeinde Kalkar

1938 Zerst철rung der Synagoge

1945 teilweise Zerst철rung der Stadt

1945 횥bergabe der Stadt an englische Truppen

1969 kommunale Neugliederung: Stadt Kalkar

1973 Baubeginn des AKW: Schneller Br체ter

1980 Stadtjubil채um: 750 Jahre Gr체ndung Stadt Kalkar

1991 Aus f체r den 얭chnellen Br체ter

1995 Verkauf des AKW; Errichtung eines Freizeitparks

1995 Gerichtslinde seit 450 Jahren auf dem Markt

1996 Stadtwindm체hle restauriert, mit Bierbrauerei

2000 Grieth feiert 750 Jahre Stadtrechte

2000 St. Nicolai nach dreij채hriger Renovierung ge철ffnet

2005 Jubil채umsjahr: 775 Jahre Stadtgr체ndung