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Nordrhein-Westfalen

Historischer Stadtkern Horn-Bad-Meinberg

Stadtgeschichte

Die erste urkundliche Erwähnung der Stadt Horn datiert aus dem Jahr 1031, als von einer Siedlung an der Kölnischen Landstraße, einem bedeutenden Handelsweg im Mittelalter, die Rede ist. Die Stadtgründung fällt in das Jahr 1248 durch den Edelherren Bernhard III. zur Lippe. Der Ort erhält eine starke Mauer und einen vorgelagerten Wassergraben, die heute beide in Teilen noch sichtbar sind. Die Burg Horn wird im 14. Jahrhundert errichtet und dient zunächst als Residenz und Witwensitz und beherbergt heute das Burgmuseum.

Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten, die es beim Stadtrundgang zu entdecken gibt, gehören das Rathaus, das nach einem Stadtbrand 1866 im neugotischen Stil wieder aufgebaut wird, der von Kotzenbergsche Hof im Weserrenaissance-Stil und das Behmersche Haus, dem einzigen Spätbarockbau, in dem sich heute das Stadthaus findet, prägen ebenfalls das Stadtbild. Der letzte erhaltene Stadtturm, der sogenannte Eulenturm, befindet sich an der Leopoldstaler Straße. Um 1500 wurde der Turm errichtet und im 18. und 19. Jahrhundert von den Brauern in Horn als Malzdarre benutzt.