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Nordrhein-Westfalen

Historischer Ortskern Herten-Westerholt

Stadtgeschichte

Der Name des Ortes wird 1047, das Geschlecht der Grafen von Westerholt 1193 erstmals urkundlich genannt. Die Dorffreiheit wuchs um die Pfarrkirche St. Martini, die 1310 Erwähnung findet. Die Siedlung war mit Wall und Graben befestigt und besaß 3 Zugangspforten. Die heute noch erhaltene Mühlpforte legt davon Zeugnis ab.

Ab dem 16. Jahrhundert hemmten Krieg, Besetzungen und die Pest die wirtschaftliche Entwicklung. Doch die Westerholter bewiesen schon damals großen Selbstbehauptungswillen. Sie restaurierten die Freiheitspforte und errichteten ein Armenhaus sowie eine Schule.

Erst mit dem Einzug des Bergbaus im Jahre 1907 gelangte Westerholt wieder zu neuer Blüte.

Mit der preußischen Regentschaft Anfang des 19. Jahrhunderts verlor der Graf von Westerholt seine Verfügungsgewalt über die Freiheit.

Den Westerholter Bürger ist es zu verdanken, dass die Freiheit in den 60er Jahren nicht einer Flächensanierung zum Opfer fiel. So blieben die historischen Strukturen erhalten. Die Häuser wurden ebenso wie das benachbarte Schloss zwischenzeitlich denkmalgerecht restauriert.