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Nordrhein-Westfalen

Historischer Stadtkern Detmold

Stadtgeschichte

An der "Theotmalli", der Volksgerichtstätte, schlägt Karl der Große 783 die Sachsen. Im Jahr 1260 lässt Graf Bernhard III. die Siedlung neu anlegen und verleiht ihr das Stadtrecht. Nach der Soester Fehde wird Detmold zur Festung ausgebaut, und ist seit 1550 feste Residenz der Grafen und Fürsten zur Lippe. Im 18. Jahrhundert entwickelt sich die Bezirks-Hauptstadt zur ansehnlichen Residenzstadt mit dem fürstlichen Schloss.

Im historischen Stadtkern wechseln sich die unterschiedlichen Epochen und Stilrichtungen ab: Mittelalterliches Fachwerk finden die Besucher zum Beispiel an der Krummen Straße, Repräsentant für einen spätklassizistischen Putzbau ist unweit des Schlosses das heutige Lippische Landesmuseum, in dem sich sechs Ausstellungen zur Naturkunde, Landes- und Kulturgeschichte, Volkskunde, Frühgeschichte, Völkerkunde und die Möbel- und Innenarchitektur befinden. Ausgangspunkt eines historischen Standrundganges sollte der Marktplatz mit seinem Donopbrunnen sein. Von dort aus kann man seine Route wählen: Zum Beispiel entlang der Erlöserkirche, dem Detmolder Hof, weiter zum Schmerimenhaus bis zur Martin-Luther-Kirche und schließlich zur Hofapotheke mit dem seltenen Pilasterportal.