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Nordrhein-Westfalen

Historischer Ortskern Bergneustadt

Stadtgeschichte

In einer bis dahin rein bäuerlichen Landschaft gründet Graf Eberhard II von der Mark 1301 die Stadtburg Nyestadt im märkischen Sauerland, die fünfzig Jahre später zu einer kompletten Burganlage ausgebaut wird. Im Laufe der Jahre wächst eine kleine Stadt heran, die von den landesherrschaftlichen Privilegien profitiert. Die Stadt entfaltet bedingt durch die Erzförderung ihr Wirtschaftsleben. Weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist die Herstellung von Geschützen. Das bekannteste Produkt aus dieser Zeit ist die "Neustädter Hakenbüchse".

Der Dreißigjährige Krieg, die Pest und verheerende Brände, dazu der Verlust vieler Stadtrechte und Niedergang des Eisengewerbes bedeuten für Bergneustadt lange Zeit Armut und Elend. Erst der Bau von Fernstraßen 1830 und der Bau der Eisenbahnlinie Köln-Olpe 1903 führen wieder zu wirtschaftlichem Aufschwung.

Der ursprünglich wehrhafte Charakter der Stadt ist noch heute im Grundriss erkennbar. Restaurierte Fachwerkhäuser, der Losemundbrunnen und der barocke Kirchturm bestimmen das heutige Bild des historischen