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Nordrhein-Westfalen

Historischer Stadtkern Lippstadt

Stadtgeschichte
Bürgerbrunnen, Graf Bernhard II.

Lippstadts Ursprung geht auf eine planmäßige Gründung durch den Edelherren Bernhard II. zurück. Im 12. Jahrhundert wird die Stadt "Stadttor Lippe" oder in Kurzform "Lippe" genannt. Die heutige Bezeichnung ist erst seit dem 17. Jahrhundert gebräuchlich. Ab 1524 geht von Lippstadt die Reformation in Westfalen aus, rund einhundert Jahre später gleicht die Hansestadt einer der stärksten Bastionen zwischen Rhein und Weser. Nach dem Ende des Siebenjährigen Krieges 1763 werden die Festungsanlagen allerdings wieder geschleift.

Den Mittelpunkt der Altstadt bildet der Rathausplatz mit dem aus dem Jahr 1773 erbauten Rathaus und der Marienkirche. Besonders interessant ist der für evangelische Kirchen untypische Barockaltar und die erst seit kurzem freigelegten Deckenmalereien. Einen idealen Einblick in die Geschichte der Stadt verschafft sich der Besucher am besten bei einem geführten Stadtrundgang. Eine der Haltepunkte des Rundgangs ist die ehemalige Kirche des Augustinerinnenklosters, die zu den beeindruckendsten Kirchenruinen Deutschlands gehört.