Aktuelles

31. Mai 2017
Neuer Schwung in alten Gassen!

Wohnen, Arbeiten und Leben in Historischen Stadt- und Ortskernen

Fachtagung der Arbeitsgemeinschaft Historische Stadt- und Ortskerne NRW

Dienstag, 4.7.2017 I 10 - 16 Uhr

Stadt Soest I Historisches Rathaus I Blauer Saal

Emotionale Anziehungskraft und gesellschaftliche Fliehkraft erzeugen eine hohe Spannung in historischen Stadt- und Ortskernen. Unbestritten: die Anziehungskraft. Historische Stadt- und Ortskerne sind attraktive Lebensmittelpunkte für alle Altersgruppen und Lebenslagen, sie strotzen vor städtischer Identität und ermöglichen ein Maximum an Individualität. Riskant: die Fliehkraft. Großstädte und Metropolen sind Magneten, stehen für Wohnkomfort, zukunftsfähige Arbeitswelten und vielfältige Freizeitmöglichkeiten.

Wider die Fliehkraft - ist das Leitmotiv der diesjährigen Fachtagung der Arbeitsgemeinschaft Historische Stadt und Ortskerne in NRW. Die Teilbereiche Wohnen, Arbeiten und Leben im historischen Kern werden von Referenten aus der Praxis auf den Punkt gebracht. Im Mittelpunkt steht ein klares Plädoyer für unsere Klein- und Mittelstädte. Wo sonst kann neuer Schwung in alten Gassen die Lebenswelt der Bürger wirklich in Bewegung setzen, Stadtleben und Stadtbild verändern.

Gastgeber in diesem Jahr ist die Stadt Soest. Die Fachtagung findet im Blauen Saal des historischen Rathauses statt. Das Tagungsprogramm finden Sie als Download unten. Anmeldungen sind ab sofort über folgenden Link möglich.

 

Tagungsprogramm

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23. Mai 2017
Erster Fachdialog zum Thema Altstadtpflaster / Resümee

Rund 30 Teilnehmer folgten am Mittwoch, 26.04.2017 der Einladung zum Fachdialog „Altstadtpflaster“ in das Alte Rathaus in Alt-Arnsberg. Sanierung der Sanierung, Einzelbrennpunkte, Überlegungen zu grundsätzlichen Neugestaltung und Neukonzeption, Herstellung von Barrierefreiheit und Langlebigkeit – die Gründe und Interessenlagen zur Teilnahme am Fachdialog waren breit gefächert. Verbindendes Grundanliegen aller Teilnehmer war die Herausforderung einer größtmöglichen Funktionalität hinsichtlich Haltbarkeit, Barrierefreiheit und Wetterfestigkeit innerstädtischer Bodenbeläge im Spannungsfeld des gestalterischen Anspruchs.

Olaf Steinbicker, Leiter der Abteilung Stadtentwicklung und Bauordnung der Stadt Soest, fokussierte im einleitenden Beitrag die grundsätzlichen Fragestellungen, die zur Ausarbeitung des Positionspapiers der Regionalgruppe Südwestfalen führten. Mit dem Anliegen, das Erscheinungsbild der Straßen und Plätze in historischen Stadt- und Ortskerne in NRW repräsentativ mit Pflasterungen zu gestalten, seien einerseits technisch-handwerkliche aber auch finanzielle Fragen verbunden. Vor allem stark befahrene Bereiche, die durch Busverkehre tagtäglich hohen Belastungen ausgesetzt werden, schädigen binnen kurzer Zeit gepflasterte Straßen, noch vor Ablauf der förderseitigen Bindefristen. Aus diesem Sachverhalt sei eine Änderung der Förderrichtlinien angebracht.

Mit dem Rundgang durch die Alt-Arnsberger Altstadt wurde die angesprochene Problematik vor Ort in Augenschein genommen und im Gespräch mit den Teilnehmern erörtert. Hier wurde auch deutlich, dass ein kontinuierliches Anheben des Pflaster- und Asphaltspiegels auch dazu führt, dass Kellerräume in den Altstadtgebäuden nicht mehr ausreichend belüftet werden. Ein Aspekt, der Mitarbeiter den Denkmalbehörden und Tiefbauämter zum Nachdenken anregte.

Bau- und Wirtschaftsingenieur Marco Zunklei gab in seinem Wortbeitrag einen praxisnahen Einblick in die Thematik der gebundenen Bauweise. Die Firmen L. Zunklei GmbH und PSB GmbH beschäftigen sich seit 20 Jahren mit Pflastermörtel und Bewegungsfugen, beraten, entwickeln und produzieren. Marco Zunklei gab einen Einblick in die Normen und Vorgaben der VOB und leitete dann auf technische Aspekte des Fugenaufbaus und des Materialeinsatzes über. Vor allem die Problematik der Bewegungsfuge wurde ausführlich betrachtet.

Die Stadt  Wermelskirchen setzt in Teilen der Innenstadtplanung, bspw. im Bereich des Marktes auf Creaphalt. Harald Drescher, Leiter des Tiefbauamtes in Wermelskirchen, beschrieb die dauerhaften Probleme mit der Pflasterbauweise durch die hohen Belastungen des Busverkehrs, die den Anstoß gaben nach alternativen Bodenbelägen zu suchen. Creaphalt ist ein Mineralgemisch mit Epoxidharz, das eine hohe Druckfestigkeit und kurze Bindezeiten aufweist. Farbigkeit und Körnung des Belages sind äußerst flexibel. Mittels Matrizen können ebenfalls flexibel wählbare Prägungen auf den Asphalt aufgebracht werden, die als Pflaster anmuten. Im Planungs- und Auschreibungsverfahren war zu beachten, dass nur eine Firma bundesweit den Prägeasphalt verarbeiten kann und darum als Subunternehmen von allen Tiefbaufirmen angefragt werden kann.

Thomas Köhlmos, Lohaus+Carl GmbH, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner, informierte zur Planung und Realisierung des barrierefreien Stadtkerns Warburg. Hier wurde für die Gestaltung und hindernisfreie Abgrenzung von Funktionsbereichen gezielt auf Materialien – vorrangig Grauwacke – gesetzt. Auf diese Weise konnten Traufflächen zwischen Haus- und Gehwegen, Fassadenvorzonen für handelsseitiges Mobiliar und Laufbänder kontrastreich umgesetzt werden. Querungshilfen wurden durch taktile Elemente eingefügt. Die Pflasterungen in Warburg wurden in Schweizer Bauweise ausgeführt. Dabei wurden im Pflasterbelag keine Dehnungsfugen geplant. Nach sieben Jahren sind bisher keine Risse im Fugenbild aufgetreten. Besonderes Alleinstellungsmerkmal der Stadt Warburg ist, dass die Stadt als Modellstadt ein ganzheitliches Konzept zur Gestaltung und Realisierung einer höchstmöglichen Barrierefreiheit entwickelt und umgesetzt hat.

Karl Jasper, Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr NRW, plädierte in seinem Wortbeitrag für ganzheitliche Lösungen und Gesamtkonzepte zur Pflasterung. Flickwerke würden die Gestaltqualität mindern und Wertigkeiten schmälern. Gesamtkonzepte würden helfen Prioritäten zu setzen und Wertigkeiten in Funktionalität und Gestaltung herauszuarbeiten. Mit Verweis auf die Förderrichtlinien der Stadterneuerung aus dem Jahr 2008 führte er aus, dass laut Punkt 10.4 Erschließungsmaßnahmen ohne definierte Kostengrenze oder Materialvorgaben förderfähig sind. Im Vordergrund einer Förderentscheidung stehe Funktionalität und die stadtgestalterische Vereinbarkeit mit dem historischen Hintergrund.

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16. Mai 2017
Bürger vernetzen Nachbarschaften

Seit 2016 fördert die „Quartiersakademie Nordrhein-Westfalen. Heimat vor der Haustür" des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr NRW (MBWSV NRW) den landesweiten Dialog zwischen Quartiersinitiativen, die auf die Zusammenarbeit zwischen Zivilgesellschaft und Verwaltung setzen: Engagierte Menschen, Initiativen und Profis aus Kommunen, Wohnungswirtschaft, Wohlfahrtsverbänden usw. tauschen sich zu allen Themen rund um das Quartier aus und entwickeln neue Wege der Zusammenarbeit (s. www.quartiersakademie.nrw.de).

Immer mehr Quartiersprojekte nutzen die digitalen Möglichkeiten. Im Modellprojekt „Bürger vernetzen Nachbarschaften" des MBWSV machen sich 14 Bürgerwerkstätten digitale Chancen zunutze, erarbeiten Tools für die künftige Gestaltung von Nachbarschaften und Quartiere. Davon sollen auch andere Initiativen profitieren.

Daher steht in diesem Jahr die zweitägige Jahreskonferenz der Quartiersakademie NRW unter dem Motto:

"Bürger vernetzen Nachbarschaften": Quartiersentwicklung nutzt digitalen Wandel"

Verbund - Praxis und Wissenschaft

am 12./ 13. Oktober 2017

in der Philharmonie, Essen

Die Tagung ist teilnehmerorientiert: Wir laden Sie herzlich ein, das Programm aktiv mitzugestalten und durch eigene Projekte und Ideen zu bereichern. Die Quartiersakademie stellt erfolgreiche Quartiersideen, -konzepte und -projekte vor und unterstützt so, als eine Art Markt der Ideen und Möglichkeiten, den Wissenstransfer. Sie verbindet Kommune, Wirtschaft und Zivilgesellschaft im Gespräch und im gemeinsamen Lernen. Wissenschaftler sollen uns über Projekte aus anderen Ländern informieren.

Gesucht werden innovative Projekte, die in den Foren 1-4 zu folgenden Themen präsentiert werden können:

▫           Digital Wohnen im Quartier

▫           Digitalisierung stärkt Inklusion und Mobilität

▫           Vernetzung sichert Nahversorgung

▫           intergenerationale und interkulturelle Projekte - Digitalisierung schafft neue Nachbarschaften

Den ausführlichen Aufruf des MBWSV zur Beteiligung finden Sie hier:

https://www.quartiersakademie.nrw.de/quartier/de/home/file/fileId/302/name/2017_04_28_V_Jahreskonferenz_Projektaufruf.pdf

Das vorläufige Programm finden Sie unter:

https://www.quartiersakademie.nrw.de/quartier/de/home/file/fileId/303/name/2017_04_28_V_Jahreskonferenz_Programm.pdf

Wir freuen uns über Ihre Mitwirkung und stehen bei Fragen gerne zur Verfügung.

 

Pressemitteilung

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30. März 2017
AltstadtNachrichten - Premiere des Newsletters

denkmal aktiv - Zukunftsprogramm 2030 - Regionalkonferenz/Fachdialog zum Altstadtpflaster - Geburtstag - Interview zur Bautradition - Miacheal Kronauge, der neue Mann im Vorstand - Der erste Newsletter der Arbeitsgemeinschaft Historische Stadt- und Ortskerne in NRW beinhaltet ein buntes Kaleidoskop an Wissenswertem und Fachinformationen.

Download der AltstadtNachrichten hier:

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21. März 2017
Erster Fachdialog zum Thema zum Thema Altstadtpflaster

Auftakt: Fachdialog „Vom Altstadtpflaster zum Prägeasphalt?"

Erstmals wird sich am 26. April 2017 die Regionalgruppe Südwestfalen mit einem praxisnahen Thema der Diskussion mit allen Mitgliedsstädten öffnen. In einem mehrmonatigen Prozess hat sich die Regionalgruppe mit den Problemen von Natur- und Betonsteinpflaster bei starker verkehrlicher Belastung (insb. durch Busse) und in schwierigen topografischen Situationen beschäftigt. Ihr Fazit: Die gestalterischen Vorteile des Natursteinpflasters müssen auch aus Sicht des Fördermittelgebers mit den Aspekten der Haltbarkeit und Nachhaltigkeit und damit auch im Sinne einer Kosten- Nutzen Relation beurteilt werden. Die Regionalgruppe hat aus diesem Anliegen ein Positionspapier entwickelt, dass nun im Rahmen des Fachdialoges am 26.04.2017 in Arnsberg diskutiert werden soll.

Download des Tagungsprogramms hier:

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16. März 2017
Historische Stadt- und Ortskerne erstmalig Kooperationspartner bei denkmal aktiv

Ab sofort bis zum 14. Mai 2017 können sich weiterführende Schulen aller Schulformen für die Teilnahme an „denkmal aktiv - Kulturerbe macht Schule" im Schuljahr 2017/18 bewerben. Erstmalig ist die Arbeitsgemeinschaft Historsiche Stadt- und Ortskerne in NRW als Kooperationspartner mit dem Thema: Historische Stadt- und Ortskerne: Woraus gebaut? am Schulprogramm der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) beteiligt.

Interessierte Bildungsstätten wenden sich mit einer Projektidee an die DSD. Aus den Bewerbungen wählt eine Jury aus Förderern und Partnern des Schulprogramms im Juni die Teilnehmerschulen aus. Bei der Durchführung der Projekte werden diese fachlich und organisatorisch begleitet und finanziell mit etwa 2.000 Euro unterstützt.

Mit der bundesweiten Initiative fördert die DSD alters- und schulformgerechte Projekte zu den Themen kulturelles Erbe und Denkmalschutz. Das Schulprogramm will junge Menschen motivieren, das Kulturerbe als Teil der eigenen Historie zu erkennen, gebaute Geschichte zu erleben und dabei die Chance zu ergreifen, sich für den Erhalt eines Baudenkmals zu engagieren. Die „denkmal aktiv"-Projekte führen Schüler mit ihren Lehrern und mit Fachpartnern durch. Die Beschäftigung der Schulteams mit dem Kulturdenkmal ihrer Region findet etwa im Unterricht, in schulischen Arbeitsgemeinschaften oder als Ganztagsangebot statt. Projekte können historische Einzelbauten, Denkmalensembles, Welterbestätten, Grünanlagen oder historische Elemente einer Kulturlandschaft thematisieren.

Bewerbungsunterlagen sind erhältlich bei: Deutsche Stiftung Denkmalschutz *
Schlegelstraße 1 * 53113 Bonn * Tel. 0228 - 9091-450 * Fax 0228 - 9091-449 *
E-Mail: schule@denkmalschutz.de

Download unter: www.denkmal-aktiv.de
Die Bewerbungsfrist endet am 14. Mai 2017

Schulen können sich ab sofort für die Teilnahme an „denkmal aktiv" 2017/18 bewerben

 

 

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01. Februar 2017
WDR 2 Bericht Fotos Erik-Jan Ouwerkerk

Vielen Dank für Ihr Interesse an den Fotos aus den historischen Stadt- und Ortskernen in NRW, die durch Herrn Erik-Jan Ouwerkerk aufgenommen wurden. Es handelt sich bei dem Buch "Erbe im Gepäck - Zukunft im Blick" um eine Fachpublikation, nicht um einen reinen Bildband oder Reiseführer. In dem Buch werden städtebauliche Projekte aus den vergangenen 30 Jahren aus den historischen Stadt- und Ortskernen in NRW in Bild und Wort dokumentiert. Bitte schauen Sich sich das Buch erst im Download (s. nächster Artikel) an. Sollte das Gezeigte Ihren Vorstellungen entsprechen, senden wir Ihnen gerne eine Ausfertigung zu.

Vielen Dank für Ihr Verständnis

Ihre Geschäftsstelle

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23. November 2016
Erbe im Gepäck- Zukunft im Blick

Zwei Publikationen verdeutlichen die Qualitäten historischer Stadt- und Ortskerne in Nordrhein-Westfalen und die Handlungsbedarfe der Zukunft

Die historischen Stadt- und Ortskerne sind die Visitenkarten des Landes und Sprachrohr für die Stadtidentität in Nordrhein-Westfalen. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft veröffentlichten nun anlässlich ihrer Mitgliederversammlung am 23.11.2016 in Velbert-Langenberg in einer knapp 300-seitigen Publikation, wie individuell und maßgeschneidert, wie ganzheitlich und motiviert Stadtentwicklung umgesetzt werden kann, ohne historische Gebäudebestände und Stadtkulissen zu überformen.

Unter dem Titel „Erbe im Gepäck - Zukunft im Blick, Die historischen Stadt - und Ortskerne in NRW im 21. Jahrhundert" präsentierte die Arbeitsgemeinschaft mit Stolz viele Praxisbeispiele einer gelungenen, die individuellen Charakteristika ihrer Mitgliedsstädte respektierenden Stadtentwicklung. Die thematisch gegliederte Publikation gewährt einen Einblick in die Vielfalt an Instrumenten und Handlungsansätzen, wie öffentliche Räume qualifiziert, Stadtfunktionen mit Blick auf Wohnen, Arbeiten, Kultur und Freizeit gestärkt, architektonische Neuerungen implementiert und ganzheitliche Konzepte strategisch entwickelt werden - auch und besonders im historischen Bestand.

Parallel zu dieser Bestandsaufnahmen haben sich die Vertreterinnen und Vertreter aller Mitgliedsstädte der Arbeitsgemeinschaft in einem zwölfmonatigen Prozess intensiv mit der Zukunft befasst und nun zur diesjährigen Mitgliederversammlung das „Zukunftsprogramm 2030 - Perspektiven für gebaute Geschichte" vorgelegt. In diesem Zukunftsprogramm hat die Arbeitsgemeinschaft fünf zentrale Handlungsfelder definiert, die in den nächsten Jahren maßgeblich die kommunale Agenda und die der Arbeitsgemeinschaft bestimmen sollen. Auf Basis des Zukunftsprogramms werden in den kommenden Jahren Themen- und Projektschwerpunkte entwickelt, die den intensive Informations- und Erfahrungsaustausch unterstützen sollen.

Der Erhalt der historischen Städte und des darin erlebbaren kulturellen Erbes ist eine Aufgabe, die nur mit Blick auf die Herausforderungen und Veränderungen unserer Gesellschaft zu leisten ist. Dazu werden lebendige, starke Städte auch im ländlichen Raum, und starke Partner in den Kommunen und auf Landes- und Bundesebene gebraucht.

Diese Publikationen würdigen das Engagement aller Mitgliedsstädte und verdeutlichen die Handlungsbedarfe der Zukunft.

 

Bei Interesse können Buch und Heft kostenfrei über die Geschäftsstelle bezogen werden.

 

Erbe im Gepäck - Zukunft im Blick - Download

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13. September 2016
Kalender

Ab sofort stehen die beiden beliebten Kalender „Denkmal des Monats" der Regionalgruppen Südwestfalen und Ostwestfalen-Lippe für das Jahr 2017 wieder als Jahresbegleiter zur Verfügung.

Der Denkmalkalender Südwestfalen präsentiert in eindrucksvollen Bildern des Fotografen Jörg Hempel aus Aachen neben seinen bereits bekannten Stadtkernen erstmalig die regionalen Ortskerne Bad Berleburg-Elsoff, Hallenberg und Meschede-Eversberg. Nicht mehr vertreten ist deshalb die Regionalgruppe Münsterland mit ihren Städten Rietberg, Warendorf und Rheda-Wiedenbrück.

In bewährter Form liegt der Denkmalkalender OWL mit seinen klassischen Städten und dem Ortskern Nieheim vor. Die Fotos wurden in diesem Jahr von dem Lemgoer Fotograf Michael Reimer, MR-Photodesign, aufgenommen, welcher selbst Eigentümer eines stattlichen Baudenkmals ist.

Beide Kalender unterstreichen mit ausdrucksstarken Fotos die historisch gewachsene Schönheit jedes einzelnen Denkmals. Neben schmucken Fachwerkhäusern ist hier auch die gelungene gewerbliche Umnutzung von traditionellen Denkmalen deutlich sichtbar geworden. Weiterhin bieten umfangreiche Hintergrundinformationen zum Denkmal und zur Stadt selbst dem Nutzer wertvolle Informationen. Der Denkmalkalender Südwestfalen führt zudem auf zwei zusätzlichen Seiten die wichtigsten Veranstaltungstermine im Jahr 2017 auf.

Der Kalender „Denkmal des Monats" ist über alle beteiligten Städte erhältlich. Zusätzlich bietet die Geschäftsstelle die südwestfälische Ausgabe zum Verkauf an. Der Preis ist auf Anfrage zu erfahren.

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02. Juni 2016
Eröffnung der Radroute 'Historische Stadtkerne NRW'

GIEBEL|STÜRMER, MUSEUMS|FAHRER, GASSEN|SCHAUER - auf rund 390km unterwegs durch Westfalen.

Neun Städte präsentierten sich zur Eröffnungsfeier auf dem Rathausplatz in Lippstadt

Aus sechs werden neun: Mit Werl, Soest und Lippstadt wurden am Samstag, 18. Juni 2016, bei der feierlichen Eröffnung auf dem Rathausplatz in Lippstadt drei weitere Städte in die „Radroute Historische Stadtkerne" aufgenommen.

Die Städte an der Radroute präsentierten anlässlich der Eröffnungsfeier gemeinsam ihre touristischen Highlights und brachten auch ihre historischen Symbolfiguren mit nach Lippstadt.„Warum sollte man ausgerechnet in ihrer Stadt haltmachen" - mit dieser Frage überraschte Moderatorin Julia Scharte, Pressesprecherin der Stadt Lippstadt, die angereisten Vertreter der Städte bei der offiziellen Eröffnung. Während sie mit einem Bild ihrer Stadt die leeren Felder an der auf einem großen Plakat dargestellten Route symbolisch auffüllten, präsentierten die Repräsentanten wortgewandt ihre Heimatstädte:

Während Bürgermeister Christof Sommer seine Stadt als Austragungsort der Eröffnungsfeier für sich selbst sprechen ließ und lediglich anmerkte, dass hier „normalerweise immer gutes Wetter herrscht", ernannte Olaf Steinbicker, Abteilungsleiter Stadtentwicklung und Bauordnung, seine Stadt Soest gleich zur „heimlichen Hauptstadt Westfalens". Ordentlich Werbung machte bei der Gelegenheit auch Bürgermeister Andreas Sunder, der mit dem Slogan „siebenmal sympathisch" die Ortsteile seiner Stadt Rietberg mit einbezog. Claudia Bögel-Hoyer spannte passend zum wechselhaften Wetter ihren Regenschirm mit dem Schriftzug der Stadt Steinfurt auf und Petra Grimm von der Touristik Tecklenburg bewarb ihre Stadt mit dem Hinweis auf die historische Freilichtbühne. Auch Gerhard Serges, Technischer Beigeordneter der Stadt Rheda-Wiedenbrück und die stellvertretenden Bürgermeister der Städte Warendorf, Werl und Werne Dr. Erich Tertilt, Hans-Jürgen Stache und Ulrich Höltmann machten in knappen, aber überzeugenden Worten deutlich, warum es sich lohnt, ihre Städte zu besuchen.

Dass sich die „Radroute Historische Stadtkerne" lohnt, bewiesen die Sternfahrer aus Soest, Rheda-Wiedenbrück und Werne, die es sich nicht nehmen ließen, die neue Radroute „richtig" einzuweihen. Trotz Regen war die Stimmung unter den Radfahrern gut und sie wurden für ihren Einsatz mit einem herzlichen Applaus auf dem Rathausplatz begrüßt. Gute Stimmung herrschte auch bei den weiteren Besuchern der Eröffnungsfeier: Neben dem Shanty-Chor „Hiev Rund" aus Warendorf, sorgten die Symbolfiguren der Städte, allen voran Maikäfer „Rieti" aus Rietberg, für gute Unterhaltung. Zusätzlich konnten sich die Besucher auf dem Rathausplatz zu den Themen Nahmobilität, Verkehrssicherheit und Städtebauförderung informieren und an verschiedenen Aktionen teilnehmen. Unter anderem fand am Stand der Stadt Lippstadt eine Gesprächsrunde zur Städtebauförderung mit dem leitenden Ministerialrat Karl Jasper und dem Fachbereichsleiter Stadtentwicklung und Bauen der Stadt Lippstadt, Heinrich Horstmann, statt.

 

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25. Mai 2016
Tradition und Zeitgeist - Baukultur in historischen Stadt- und Ortskernen

Kurzbericht zur Tagung
21. Juni 2016, Kalkar

Die historischen Stadt- und Ortskerne in NRW sind einmalige Zeugnisse der europäischen Stadt. Sie prägen die Identität des Landes Nordrhein-Westfalen mit einem reichen, von Region zu Region sehr unterschiedlich ausgestalteten baukulturellen Erbe. Aber das baukulturelle Erbe steht im Spannungsfeld, wenn es darum geht, Städte, Quartiere, Gebäudeensembles und Einzelobjekte einer Neudefinition, Neuentwicklung zu unterziehen. 80 Stadtplaner, Architekten, Denkmalpfleger und Stadtverantwortliche tagten zum Thema „Zwischen Tradition und Zeitgeist - Baukultur in historischen Stadt- und Ortskernen" im historischen Rathaus der Stadt Kalkar.

Die Tagung zeigt eindrücklich, dass es baukulturelles Erbe unter verschiedenen Gesichtspunkten zu analysieren und zu bewerten gilt, um Faktoren zur Weiterentwicklung historischer Städte und Quartiere definieren zu können. Qualitativ hochwertig Weiterbauen ist dabei kein Selbstzweck und kein Selbstläufer. Vielmehr bedarf es gesamtstädtischer Konzeptionen, die fachlich fundiert von Stadtverantwortlichen auf den Weg gebracht und mit Mut und Selbstbewusstsein seitens der Städte als faktische Rahmensetzungen in Verhandlungen mit Investoren und Eigentümern, aber auch im Diskurs mit der Stadtgesellschaft entwickelt und umgesetzt werden müssen. In zwei Podiumsgesprächen diskutierten die Referenten untereinander und mit den Teilnehmern der Tagung.

Den Auftaktvortrag widmete der Architekt und Soziologe Dr. Albrecht Göschel dem Bedeutungsgeflecht aus Städtebau, Architektur und Stadtgesellschaft. Anhand von Beispielen programmatischer Architektur und programmatischen Städtebaus der Moderne zeigte er auf, dass Architektur und Städtebau wesentliche Rückschlüsse auf das Selbstverständnis einer Epoche sowie die Anforderungen der Stadtgesellschaft zulassen. Nach Ansicht Göschels stehen moderne Ansprüche an Versorgungs- und Mobilitätsniveaus sowie die mit der Globalisierung einhergehende Weitung individueller Lebenswelten im direkten Gegensatz zu einem neuen symbolischen Raumbezug, einer wachsenden Nahraumorientierung. Dennoch sieht Göschel die Großstädte, ob ihrer funktionalen Vielfalt und der individuellen Entfaltungschancen klar im Vorteil, wenn er sagt: „Weitgehend sicher erscheint zum einen das anhaltende Wachstum der Metropolen, zum anderen die Schrumpfung des ländlichen Raumes."


Rolf Egon Westerheide, Architekt und Stadtplaner an der RWTH Aachen
stellte von vornherein in Frage, ob es gelingen kann, Bautradition und prägende Gestaltungskriterien für Orte, Landschaften und Regionen ausfindig zu machen. Bezugnehmend auf das Forschungsprojekt „Baukultur in der Eifel" stellte er dar, welche umfassenden Untersuchungen notwendig sind, um die Baukultur eines speziellen Ortes zu fassen und regional abzugleichen. Allein die regionale Zuordnung - zwischen Kulturregionen, Kreisen und der Sicht des Landesentwicklungsplans - sei wissenschaftlich nicht eindeutig. Ausdrücklich unterstrich er, das traditionelle Bauweisen immer zum integrierten Teil der lokal leitenden Gestaltungsidee gemacht werden sollten, die Neues und Altes, Ergänztes und Vorhandenes, Materialität und Form, in Beziehungen setzt.

Auch der Vizepräsident der Architektenkammer NRW, Michael Arns betonte in seinem Vortrag zu „Bautradition in Praxis und Gegenwart", den regionalen und lokalen Baubestand als Ausgangspunkt einer regional charakteristischen, identitätsstiftenden Gegenwartsarchitektur zu verstehen. Denn das baukulturelle Erbe prägt die Menschen, gibt ihnen Identität und Sicherheit, Heimat. „Dies sei keineswegs emotionale Schwärmerei Einheimischer sondern unbedingte Voraussetzung für die Sicherung gewerblicher Standorte und die Attraktivität künftiger Arbeitsplätze", so Arns in seinem Vortrag. Arns untermaute sein Verständnis von Bestandserhalt- und -entwicklung anhand einprägsamer Bilder und Bespiele aus der Region Südwestfalen.

Ganzheitliche Strategien des Städtebaus, die das bauliche Erbe der Stadt aufgreifen um Stadträume als Ensemble gestalten - dies ist für Prof. Jürg Sulzer, Architekt und Stadtplaner aus Zürich die grundlegende Definition von Stadtbaukultur. Einer Stadtbaukultur, die den Bürgern Kontinuität und Geborgenheit vermittelt. In der neuen Stadtbaugestaltung darf es nicht um eine reine Reproduktion historischer Zitate gehen, sondern um deren Interpretation und Weiterentwicklung. Ensemble-Städtebau basiert nach Sulzers Verständnis aus dem intensiven Zusammenspiel von Stadtraumbildung und identitätsstiftenden Häusern. Um damit eine vielschichtige Stadtbaukultur und Stadtbaukunst entwickeln und umsetzen zu können, bedarf es Fachkompetenz und Kreativität.

Anhand von realisierten Beispielen stellte die Architektin und Professorin Mara Pinardi Neubauten in historischen Kontexten vor. Dabei konzentrierte sie sich auf Projekte, die im bewussten Kontrast zu den historischen Stadträumen entwickelt wurden und hinterfragte deren Berechtigung. Zentrale Frage ihrer Auseinandersetzung allerdings war, ob auch die Verwendung zeitgenössischer Materialien - bspw. von Stahl und Glas - einen qualitativen Beitrag zum neuen Bauen im historischen Kontext leisten können. Qualitatives neues Bauen - für Mara Pinardi eng verknüpft mit Architekturwettbewerben, Gutachterverfahren, Architektur- und Bauherrenpreisen sowie Gestaltungsbeiräten.

Die Stadt Arnsberg ist in dieser Hinsicht Paradebeispiel. Vor gut 15 Jahren hat die Stadt im Zuge der Neujustierung der Stadtentwicklungspolitik das Thema Baukultur auf die Agenda gesetzt. Baukultur ist durch stringente Beteiligung in Verwaltung, Politik und weiten Teilen der Arnsberger Bürgerschaft zu einem Begriff geworden. Eine Vielzahl von Projekten stellte der Planungsdezernent der Stadt Arnsberg Thomas Vielhaber vor, die durch kommunale Angebote einer umfangreichen Bau- und Gestaltungsberatung sowie die Arbeit des Beirates für Stadtgestaltung begleitet wurden und heute die Effizienz des „Arnsberger Modells Baukultur" verdeutlichen.

Neben den inhaltlich sehr qualitätvollen Beiträgen rundet das historische Ambiente des Kalkarer Rathauses mit seiner bewegten Geschichte sowie die baukulturell anschaulichen Exkursionen durch den historischen Stadtkern Kalkars nach der Mittagspause das Tagungsprogramm in hervorragender Weise ab.

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23. Februar 2016
Regionalgruppen-Workshops abgeschlossen

Zur Positionsbestimmung und inhaltlichen Neuausrichtung der Arbeitsgemeinschaft fanden zwischen September 2015 und Januar 2016 in allen sechs Regionalgruppen Workshops statt. Ziel der Workshops war es, die zentralen Themen der Stadtentwicklung in den Mitgliedskommunen zu identifizieren und auf Ebene der Regionalgruppen zu diskutieren. Es entstanden damit regionale Themenportfolios, die im Vergleich aller Regionen eine große Ähnlichkeit zeigen.

In allen Regionalgruppen wurde das Thema Tourismus und Kultur unter Aspekten wie Standards und Qualität, Vermarktungsansätzen und der Inszenierung  für spezifische Zielgruppen intensiv besprochen. Baukultur, Wohnen, Handel und Mobilität in historischen Kernen sind als Faktoren für lebendige Kerne Dauerthemen der Stadtentwicklung. Die Identifikation der Bürger mit den historischen Kernen und ihre Beteiligung an den Entwicklungsthemen wurden darüber hinaus diskutiert.

An den Workshops nahmen insgesamt ca. 90 kommunale Vertreter aus den Bereichen Denkmalpflege, Stadtplanung und -entwicklung, Stadtmarketing und Tourismus sowie der Wirtschaftsförderung teil. Um die gesetzten Themen zu vertiefen, finden im April 2016 überregionale Themenwerkstätten statt. Die Veranstaltungen werden kurzfristig angekündigt.

Mitgliedskommunen finden weitere Informationen im Intranet.

 

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18. November 2015
WDR 4 berichtet über Historische Ortskerne

Bedburg-Kaster, Mechernich-Kommern und Stolberg-Breinig standen bei der Berichterstattung im Ratgeber Reisen des Senders WDR 4 im Mittelpunkt. Hören Sie selbst:  Ratgeber Reisen

 

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16. November 2015
Tagung der Netzwerke NRW - Beteiligen in der Stadt

Tagung der Netzwerke NRW                                                                                            "Beteiligen in der Stadt"                                                                                                  12. - 13. November 2015, Arnsberg

Insgesamt ca. 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben am 12. und 13. November im Kaiserhaus in Arnsberg die Tagung der Netzwerke NRW besucht. Unter der Überschrift „Beteiligen in der Stadt" diskutierten die Vertreterinnen und Vertreter der Mitgliedskommunen gemeinsam mit Interessierten aus Stadtplanung, Institutionen der Zivilgesellschaft, Politik und Fachinteressierten über verschiedene Formen und Vorgehensweisen einer partizipativen Stadtentwicklung. Am Abend des ersten Tagungstages wurden zudem die „Ab in die Mitte NRW!"-Gewinnerstädte des Jahres 2015 ausgezeichnet.

Michael Groschek, Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, zeigte sich dabei von den eingereichten Konzepten beeindruckt: „Wir haben mit unserem Landeswettbewerb Kommunen gesucht, die durch eigenes Engagement ihre Städte attraktiver machen und dabei auch vorbildlich den Handel und die Bürgerinnen und Bürger einbinden. Unsere Stadtentwicklung braucht jeden Einzelnen! Was möglich ist, wenn sich alle Akteure zusammensetzen und an einem Strang ziehen, das zeigen die Gewinnerstädte in diesem Jahr auf eindrucksvolle Art und Weise. Mein Glückwunsch gilt allen Siegern."

Zuvor hatte die Tagung mit fünf Exkursionen rund um Arnsberg begonnen. Per Bus, zu Fuß oder gar joggend besuchten die Tagungsteilnehmer Projekte in den Stadtteilen Hüsten, Moosfelde, Neheim und Alt-Arnsberg. Zudem gab es für die Besucher der Tagung die Möglichkeit, sich in einer begleitenden Ausstellung über weitere Beteiligungsprojekte aus den Mitgliedsstädten der Netzwerke zu informieren. Die Projektausstellung wurde durch einen Rundgang mit Minister Michael Groschek eröffnet, der sich mit mehreren Akteuren unterhielt.

Nach der Preisverleihung hielt Claudius A. Schmitz, Professor für Handel und Marketing an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen einen viel beachteten Vortrag unter der Überschrift „Wir beteiligen uns!? Woran? Mit oder ohne SmartPhone?". Für Aufsehen sorgte dabei insbesondere die Vorstellung einer Umfrage von Prof. Schmitz, die die Vorstellungen von lebenswerten Orten in der Stadt aus der Perspektive einer jungen Generation darstellte und damit bewährte stadtplanerische Ansichten in Frage stellte. Im Anschluss diskutierten Dr. Peter Achten, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes NRW e. V., Axel Funke, Vorsitzender des Vorstands (CEO) der Fokus Development AG und Karl Jasper, Leitender Ministerialrat im Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW, über Beteiligungsformate in den Kommunen.

Drei Diskussionsinseln bildeten das Gerüst des zweiten Tagungstages. Unter der Überschrift „Private Initiativen, Einzelhandel und neue Nutzungen" ging es zunächst um den drohenden Bedeutungsverlust innerstädtischer Versorgungszentren. In seinem einleitenden Vortrag stellte Dr. Ares Kalandides (InPolis, Raumplanung und Kommunikation) vor, auf welche Weise auch die lokale Wirtschaft in Beteiligungsformate und Umgestaltungen eingebunden werden kann und sollte. Am Beispiel eines Neuköllner Beteiligungsprojektes, bei dem Frauen mit Migrationshintergrund mit der kreativen Näh-Szene zusammengebracht wurden, forderte er die Teilnehmer auf, auch neue und innovative Wege der Beteiligung zu gehen. Quer denken, heißt die Devise, denn, so wurde deutlich, zwischen der Vorstellung über Beteiligungsprozesse und dessen Realität liegen oft große Unterschiede.

In der zweiten Diskussionsinsel „Urbane Nachbarschaften" ging es zunächst um die Bedeutung zivilgesellschaftlicher Initiative für die Stadtentwicklung und im weiteren Verlauf um die praktischen Erfahrungen der Diskutanten zur Einbindung von Anwohnern. Peter Apel (Planungsbüro Stadtkinder, Dortmund) berichtete wie und warum Jugendliche und Kinder in Prozessen der Stadtentwicklung beteiligt werden sollten. Robert Ambrée (Nachbarschaft Samtweberei Krefeld UNS gGmbH, Montag Stiftung Bonn) stellte das Projekt Samtweberviertel aus Krefeld vor. Mittels durchgängiger Beteiligung und einfach gehaltenen Fördermöglichkeiten soll hier in Kooperation mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie lokalen Einrichtungen ein sozial, kulturell und ökonomisch durchmischtes Viertel entstehen, in dem Freiräume für Begegnungen, Kreativität und Bildungsarbeit gehalten werden.

Abschließend wurde unter der Überschrift „Quartiersentwicklung zur Umgestaltung" über die praktischen Erfahrungen zweier Umgestaltungsprojekte berichtet. Ralf Bülte von der Stadt Werne erläuterte anhand der Umgestaltung der Fußgängerzone in Werne, welchen bedeutenden Anteil der Austausch und die Kommunikation mit den Bürgern bei der Entwicklung einer öffentlichen Meinung ausmachen. Mit dem Projekt „Unser Hahnenbach" zeigten Sebastian Ortmann (Emschergenossenschaft) und Michael Wichert (Kita St. Marien - Gladbeck Brauck) eindrucksvoll, welchen Mehrwert eine Kooperation von geeigneten Partnern hervorbringt. Nicht zuletzt ging es auch um die Frage „Was erwarten Bürger von der Kommune?", die Dr. Frank Claus (IKU_Die Dialoggestalter, Dortmund) in den Mittelpunkt seines einleitenden Vortrags stellte.

Nach den Diskussionsinseln wurde den Teilnehmern die Möglichkeit eröffnet, Fragen und Anregungen zu geben. Wie sich zeigte, war das Interesse an den Vorträgen und den vorgestellten Projekten groß, denn interessante und kreative Fragen, Ideen und Diskussionen entstanden aus jedem Thema.

Veranstaltet wurde die Tagung der Netzwerke NRW gemeinsam vom Netzwerk Innenstadt NRW, dem Netzwerk Stadtumbau, dem Städtenetz Soziale Stadt, dem Forum Baulandmanagement, der Arbeitsgemeinschaft Historische Stadt- und Ortskerne und dem Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW.

Fotos: Fotograf Ralf Emmerich

 

 

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11. November 2015
Lernort Historische Stadt: Raum für Wissen! Raum für Zukunft?

Tagungsbericht
"Lernort Historische Stadt: Raum für Wissen! Raum für Zukunft?"
04. November 2015, Steinfurt

Historische Stadt- und Ortskerne sind wichtige ganzheitliche Lernorte. Als Standorte für Schule, Weiterbildung, kulturelles Erbe und geschichtliche Bildung bieten sie Raum für lebenslanges Lernen. 70 Stadtplaner, Architekten, Denkmalpfleger und Stadtverantwortliche tagten zum Thema „Lernort ‚Historische Stadt': Raum für Wissen! Raum für Zukunft?" in Steinfurt. Deutlich wurde, dass Bildungswesen und Lernkonzepte sich massiv verändern und neue Lernformen auch neue Anforderungen an Schulgebäude stellen. Doch gerade in historisch geprägten Quartieren müssen Umbau- und Sanierungsmaßnahmen mit den Anforderungen des Denkmalschutzes in Einklang gebracht werden. Neben den Schulgebäuden rücken auch die Stadtquartiere als Sozial- und Bildungsräume in den Mittelpunkt - für alle Altersgruppen. Bildung ist ein zentraler Faktor der zukunftsorientierten Stadtentwicklung, wichtiger Faktor für Chancen und Teilhabe und ausschlaggebend für Standortentscheidungen von Unternehmen und jungen Familien. Das Thema wurde von den Referenten zum Teil auch unter den aktuellen Aspekten im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise als Chance zu Teilhabe und Integration bewertet.

Lern- und Schulkultur im radikalen Wandel
Christian Hausner stellte in seinem Einführungsvortrag die Lern- und Schulkultur der mehrfach ausgezeichneten Evangelischen Schule Berlin Zentrum vor. Die Schule arbeitet seit ihrer Gründung im Jahr 2007 mit der Überzeugung, dass Lernen im lokalen und globalen Umfeld stattfindet. Die Schule ist das Basislager für Wissensaustausch, für das Erlernen demokratischer Kompetenzen und Werkzeuge, um die Welt zu gestalten. Mit unterschiedlichsten Lernsettings wie den Projekten „Herausforderung" und „Verantwortung" lernen die SchülerInnen Verantwortung für die lokale Gemeinschaft zu übernehmen und beschäftigen sich im Unterricht mit globalen Themen auf lokaler Ebene. Die Stadt, die Kommune und das Umfeld der Schule spielt dabei eine immer größere Rolle als konkreter Bezugsort und praxiswirksamer Bildungspartner.

Historische Stadt- und Ortskerne: Bildungseinrichtungen mittendrin
Für ein erweitertes Bildungsverständnis und eine sozialräumliche Betrachtung bei der Konzeption, Neu-ausrichtung und Entwicklung von Schulstandorten und Bildungslandschaften plädierte auch Thomas Gräbel vom STUDIO URBANE LANDSCHAFTEN, Hamburg. In Kooperationsprojekten mit der Montags- und der Wüstenrotstiftung hat das Büro in den vergangenen Jahren Lern- und Bildungslandschaften erforscht. Je nach regionalem Standort (Stadt / Land) bestehen für Kinder und Jugendliche unterschiedliche Möglichkeiten der Teilhabe, Selbstwirksamkeit und Raumaneignung. Um sich die Perspektive der individuellen Bildungslandschaft zu erschließen, bedürfe es besonderer Formate der Kinder- und Jugendbeteiligung.

Am Beispiel der Stadt Siegen wurde deutlich, dass die Ansiedlung von Einrichtungen der Wissenschaft und Forschung wesentliche wechselseitige Entwicklungsimpulse ermöglichen. Unter erheblichem Erweiterungsdruck stehend, hatte die Universität bereits in den 90er Jahren Interesse an dem zentralen Standort ‚Unteres Schloss' bekundet. Der Umbau des Unteren Schlosses wurde im Rahmen des Hochschul-Modernisierungs-Programmes des Landes möglich. Zugleich legte die Stadt Siegen im Rahmen der Re-gionale 2013 das Projekt „Siegen - Zu Neuen Ufern" auf und bezog das Untere Schloss ein. Die neue Nutzung durch die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften trägt nun maßgeblich dazu bei, die Siegener Oberstadt neu zu stabilisieren und weiterhin zu  qualifizieren.

Historische Stadt- und Ortskerne: Lernen, Wissen, Erinnern für alle von 0-99
Möglichkeiten, die historische Stadt als Lernort, als Ort der Kommunikation und ganzheitlichen Erfahrung zu vermitteln, thematisierte Prof. Heinz-Dieter Heimann in seinem Vortrag. Er unterstrich in seinem Vortrag die „Historische Stadt" als Anliegen historischer Bildung und eine dazu intensivierte Kooperation zwischen der Stadt und Universitäten, um den Lernort, die Schulen und die Öffentlichkeit stärker noch darin zu integrieren. Über die Bedeutung der historischen Stadt im Schulunterricht und die Chancen au-ßerschulischer Lernorte hinaus stellte er auch die Frage: „Wem gehört die Stadt?".

Als Orte des Wissens und der Erinnerung spielen Museen seit jeher tragende Rollen. Doch Museen verändern sich, sie präsentieren interaktive und multimediale Ausstellungskonzepte. Das historische Museum Frankfurt erweitert diese interaktiven Ansätze und bezieht Bürger aktiv in die thematische Ideenfindung und Ausgestaltung seiner Ausstellungen ein. Damit wird das Ziel verfolgt, das Museum stärker in der Stadtgesellschaft zu verankern und ein für möglichst viele Bürger/innen und Besucher/innen der Stadt interessantes, v.a. aber auch relevantes Museum zu sein. Die dabei entstehenden Berührungspunkte zwischen den Lebenswelten der Bürger und der Institution Museum sind nach Ansicht Gessers für beide Seiten Basis wertvoller Lernprozesse.

Eine ähnliche Ausrichtung verfolgt das Programm „denkmal aktiv" der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Das Programm bietet einen Rahmen für schulische Projekte, die zu den unterschiedlichsten Themen der Stadtgeschichte forschen und arbeiten. Dr. Susanne Braun stellte heraus, dass die Herangehensweisen sind dabei ebenso unterschiedlich wie die Schulformen, Altersstufen der Schüler und Ergebnisse der Projekte. Durch die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern leisten Programm und Projekte nicht nur einen Beitrag um die Stadt als außerschulischen Lernort zu nutzen, sondern stellen zugleich die Verbindung von  theoretischem Unterrichtswissen und praxisbezogenem Lernen dar.

1A-Lage für Bildung und Kultur: Historische Stadt- und Ortskerne in NRW
Die konkreten Vorzüge und Schwierigkeiten einer Schule im Ortskern einer historischen Kleinstadt wurde anhand der Schulstadt Bad Münstereifel thematisiert. Der langjährige Schulleiter Paul Georg Neft schildete die vielfältigen Handlungsfelder und Konfliktpunkte: Denkmalschutz gegenüber modernen Ansprüchen an eine "gute Schule", Schulleben im Gegensatz zu Kleinstadtleben und City-Outlet, Schülertransport in einem engen Stadtmauerring, Probleme mit Pausen, Parkplätzen und Barrierefreiheit.

In der ältesten Hochschule Westfalen, der Hohen Schule Steinfurt, ist heute das KulturForumSteinfurt ansässig, ein Verbund von Volkshoch- und Musikschule. Direktorin Barbara Herrmann stellte die Hohe Schule als zentraler Anlaufpunkt für Bildung und Musik in der Innenstadt dar. Damit nimmt das Haus heute einen entscheidenden Einfluss auf die Belebung der Innenstadt.

Das Hexenbürgermeisterhaus der Stadt Lemgo wird durch seine heutige Nutzung als Stadtmuseum als eines der wichtigsten bürgerlichen Zeugnisse der Lemgoer Baugeschichte wahrgenommen. Das Beispiel zeigt, dass Stadtgeschichte hervorragend in Baudenkmälern gezeigt und vor allem auch erlebt werden kann. Die öffentliche Nutzung ermöglichte laut Markus Baier, Geschäftsbereichsleiter Stadtplanung und Bauen der Alten Hansestadt Lemgo einen besonders sensiblen Umgang mit dem Gebäude.

Die Tagung wurde genutzt, den historisch geprägten Teil der Stadt Steinfurt - Burgsteinfurt - sowie das Schloss und dessen architektonische Weiterentwicklung zu besichtigen. Steinfurt war als Standort der ersten Hochschule Westfalens, der Hohen Schule, ein idealer Tagungsort. Ein kurzer musikalischer Bei-trag machte die Steinfurter Konzertgalerie Bagno als Ort für Kultur und Kunst erlebbar.

 

 

 

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02. September 2015
Arbeitsgemeinschaft reflektiert und blickt nach vorn

Memorandum II-Workshops starten

Arbeitsgemeinschaft der Historischen Stadt- und Ortskerne in NRW vor neuen Zielen und Aufgaben.

Stadtentwicklung in historisch geprägten Quartieren ist individuelle Maßarbeit. Lösungen von der Stange - anderswo erfolgreich erprobte und realisierte Instrumente - passen hier nicht. Strukturwandel, demografischer Wandel, Klimawandel, Digitalisierung, Barrierearmut - nun auch Integration und Inklusion - das Spektrum neuer Themen und Herausforderungen ist umfassend und entwickelt sich weiterhin dynamisch. Historisch geprägte Quartiere sind in besonderem Maße von diesen tiefgreifenden Entwicklungen betroffen - die Arbeitsgemeinschaft der historischen Stadt- und Ortskerne stellt sich diesen Aufgaben und denkt in die Zukunft.

Ein umfassendes Memorandum soll entstehen, dass Bilanz zieht und reflektiert, welche Meilensteine in Sanierung, Denkmalschutz und behutsamer Weiterentwicklung historischer Quartiere in NRW erreicht wurden - mithilfe der Städtebauförderung und dem Engagement der Städte. Im Mittelpunkt aber steht die Positionsbestimmung und inhaltliche Neuausrichtung der Arbeitsgemeinschaft. Unter Beteiligung aller Mitgliedsstädte werden in Workshops die relevanten Themen in den Kommunen identifiziert und auf Ebene der Regionalgruppen diskutiert. So entstehen regionale Themenportfolios, die abschließend in einem praktikablen Strategiepapier verdeutlichen werden, welche Handlungsfelder im Rahmen der AG-Arbeit zukünftig vertieft und durch Projekte, Forschungsaufträge und Veranstaltungen in die Praxis geführt werden sollen.

Um die Zukunft der Arbeitsgemeinschaft zu garantieren ist dieser Prozess stringent mitgliederbasiert. Allein auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass auf die besonderen Fragestellungen der Zukunft auch in den historischen Stadt-und Ortskernen mit maßgeschneiderten Lösungen geantwortet werden kann.

 

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01. September 2015
Exkursion nach Bad Münstereifel

Die Arbeitsgemeinschaft Historische Stadt- und Ortskerne in NRW und das Netzwerk Innenstadt NRW haben gemeinsam am 20. August 2015 eine Exkursion zum City Outlet Center in Bad Münstereifel unternommen.

Über sechzig Teilnehmer beider Netzwerke machten sich auf dem Weg nach Bad Münstereifel, um dort mit städtischen Vertretern, Vertretern der IHK Aachen und den Betreibern vor Ort zu diskutieren. Thematisiert und ausgetauscht wurden die Auswirkungen und Erfahrungen nach einem Jahr Laufzeit des Outlet Centers. Anschließend gab es einen ausführlichen Rundgang durch die Innenstadt, in dem noch offene Fragen gestellt werden konnten.

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17. Juni 2015
Meilenstein für die Entwicklung der Historischen Stadt- und Ortskerne auf Mitgliederversammlung gelegt

Fusion der Arbeitsgemeinschaften: Ein Meilenstein für die Entwicklung der historischen Stadt- und Ortskerne

Werne an der Lippe - Einstimmig wurde im Rahmen einer gemeinsamen Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaften der Historischen Stadt- und Ortskerne die Fusion beider Städtenetzwerke beschlossen. Ein Meilenstein in der kontinuierlich gewachsenen Zusammenarbeit beider Netzwerke, der den besonderen Anforderungen an den Erhalt des kulturellen Erbes aber auch dessen behutsamer und zukunftsorientierter Weiterentwicklung Rechnung trägt.

Erklärtes Ziel der Arbeitsgemeinschaft Historische Stadt- und Ortskerne in Nordrhein-Westfalen ist es, das städtebauliche Erbe für künftige Generationen zu bewahren. Die Grundrisse und der Baubestand der historischen Stadt- und Ortskerne sollen umfassend geschützt, gepflegt und mit besonderer Sensibilität erneuert werden. Im Mittelpunkt steht dabei seit jeher der intensive Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen den Fachämtern der Mitgliedsstädte und -gemeinden.

Komplexe Stadtentwicklungsfragen - Mischung von Funktionen, Optimierung der Verkehrssituation, Klimaschutz und Energieeffizienz, Gewinnung von Bewohnern und Nutzern für die Belebung der Stadtkerne, das Attraktiveren der Städte für Besucher oder die Bereithaltung touristischer und kultureller Angebote - stellen für die Historischen Stadt- und Ortskerne in NRW ganz besondere Herausforderungen dar.

„Wenn wir in den historisch geprägten Städten und Gemeinden für diese wichtigen Zukunftsaufgaben praktikable Lösungen finden und zugleich unser kulturelles Erbe schützen, sprechen wir von 56 Kommunen mit Modellcharakter, die zugleich Sprachrohr für die Stadtidentität in Nordrhein-Westfalen sind.", sagt Michael von der Mühlen, Staatssekretär im Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. Es gibt bereits viele gute Beispiele, so der Staatssekretär weiter. So seien die Anstrengungen von Städten wie Rietberg oder Warendorf zum Einsatz regenerativer Energie im historischen Stadtkern sicherlich genauso wegweisend, wie der barrierefreie Ausbau einer topografisch anspruchsvollen Innenstadt wie in Warburg. Nicht zuletzt gäbe es bereits eine Vielzahl höchst beachtlicher interkommunaler Projekte, wie z. B. das Märkteprojekt von 12 Städten in Südwestfalen, bei denen die zentralen Orte der Innenstädte wieder zu Stätten des Handels, der Begegnung und des Austausches wurden oder eine Fortbildung für Stadtführer, die für alle Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft zentral durch die Stadt Nideggen organisiert wurde.

Die neuen Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Bürgermeister Christoph Sommer aus Lippstadt und Bürgermeisterin Margit Göckemeyer aus Nideggen unterstreichen dies und fordern  zugleich: „Es geht um den Erhalt der europäischen Stadt - um unser kulturelles Erbe. Das ist gerade für uns in Nordrhein-Westfalen fundamental! Aber Werterhaltung und Denkmalschutz sind Aufgaben von Dauer - und nicht allein kommunaler Selbstzweck. Wir sind weiterhin darauf angewiesen, diesen Aufgaben im Schulterschluss mit Land und Bund zu begegnen. "

Unter der Schirmherrschaft des Landes Nordrhein-Westfalen wurde die Arbeitsgemeinschaft Historische Stadtkerne im November 1987, die Arbeitsgemeinschaft Historische Ortskerne im Mai 1990 gegründet. Die enge Zusammenarbeit beider Verbünde ist durch gemeinsame Fachveranstaltungen und interkommunale Projekte kontinuierlich gewachsen.

Die Arbeitsgemeinschaft der Historischen Stadt- und Ortskerne gliedert sich per Beschluss der Mitgliederversammlung am 11.6.2015 zukünftig in sechs Regionalgruppen. Die Geschäftsstelle und Geschäftsführung sind bei der Kommune angesiedelt, die den Vorstandsvorsitz stellt

 

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